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 Dieser Artikel erschien erstmals 2000 im "Photographica Cabinett"-
des Sammlermagazins der Gesellschaft für Photographica eV
Herzlichen Dank an Manfred Herrmann für die Unterstützung
und an Hans W.Leckscheidt für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!

1851-1883
1883-1900
1900-1924
1924-1932

1932-1938
1938-1945
1945-1950

1950-1959
1959-1970
1970-1978
1978-heute


Vom Pulverblitz zum Elektronenblitz 

von Hans W. Leckscheidt

Im Sommer 1851 fand in einem Labor des Londoner Royal Institutes ein denkwürdiger Versuch statt, da hierbei das erste jemals geblitzte Foto entstand. Und es war kein Geringerer als William Henry Fox Talbot, der Erfinder der Negativ-Positiv-Fotografie, der eine elektrische Funkenentladung dazu nutzte, eine albuminbeschichtete Fotoplatte zu belichten. Seitdem entwickelte sich die Fotografie mit Blitzlicht über die Etappen des Magnesiumslichtes und des chemischen Blitzpulvers, zum elektrisch gezündeten Vacublitzkolben, später zu den immer kleiner werdenden Blitzbirnchen, zu Blitzwürfel und Flashbar, bis hin zum Elektronenblitzgerät, heute integrierter Bestandteil aller modernen Fotogeräte. Fast 150 Jahre Blitzlichtfotografie geben Anlaß, die wechselvolle und interessante Geschichte dieses in der Literatur kaum beachteten Zweiges der Fotografie durch eine detaillierte Übersicht zu dokumentieren. Geholfen haben bei dieser Zusammenstellung nicht nur die derzeitigen und früheren Hersteller von Blitzgeräten, wie etwa die Firmen Metz, Braun und Philips. Mein besonderer Dank für viele interessanten Hintergrundinformationen geht an die heute im Ruhestand lebenden Fachleute aus den Entwicklungsbereichen der Firmen Osram, Bosch-Bauer und Braun, an die Herren Hans F. Borchers, Dr.I.Kügler, G.Sohn, C.Coburg, an das Agfa Photo-Historama und das Zeiler Film-und Photomuseum, dem ich wertvolles Bildmaterial verdanke.

 

© 2002 Hans-Wilhelm Leckscheidt, 21709 Himmelpforten, Germany,