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Jahr

Bezeichnung
 

Hersteller/Anwender

Beschreibung

1851

Erstes Foto mit Blitzlicht

William Henry Fox Talbot  (1800 -1877)
am 14. August 1851,
Versuch im Royal
Institut London

Kurzzeitiger Blitz durch elektrischen Funken aus einer Anzahl „Leydener Flaschen“. Belichtung eines Zeitungsblattes, das auf einer Drehscheibe rotiert. Nach Entwicklung der belichteten Albumin-Fotoplatte scharfe Abbildung der Zeitungsseite
 

1852

Herstellung von reinem Magnesium

 

 

Prof. Robert Bunsen
(1811-1899) undSir Henry Roscoe, England
(1833-1915)

 

Elektrolytische Herstellung von Magnesium, gemeinsamer Bericht an die Royal Society England über die Entdeckung

 

1862

Fertigungsentwicklung und Produktion von Magnesiumdraht oder –band als künstliche Lichtquelle
(Magnesium-
Dauer/Zeitlicht)
 

Edward Sonstadt, Magnesium Metal Company (MMC), Manchester,
Britisches Patent

 

Herstellungsverfahren für größere Mengen, Firmengründung und Produktion in Salford, England

1864

Magnesium-Dauerlichtlampe mit Uhrwerksmotor

 

W.Mather und Platt, England

Magnesiumdraht wird durch ein Uhrwerk aus einem Reflektor an eine Spiritusflamme herangeschoben und  verbrennt als hochaktinisches Dauerlicht

1865

Aufnahmen mit Magnesium-Dauerlicht in der Königskammer der Cheops-Pyramide, Ägypten

 

Charles Piazzi Smyth, Schottland

Belichtungzeit wird als „annähernd momentan“ angegeben

1865

Entwicklung der ersten  Blitzpulvermischung

John Traill Taylor(1827-1895); erstmalige Vorstellung Herbst 1865 bei der „British Association“ in Birmingham, England

Herstellung und Nutzung eines Gemisches aus Magnesiumpulver, Antimonsulfid, Kaliumchlorat und Schwefelblume; sehr explosiv, „ intensive Helligkeit, sehr kurze Dauer des Blitzes“; (ca.1/5sec.). Wegen des hohen Preises keine weitere Verbreitung
 

 

Rauchsack zur Reduzierung von
Verbrennungsrückständen

 

Erich Schröder, Berlin
Photograph,

Heller Leinensack wird durch ein Gestell mit der Öffnung nach unten über einer Pulverblitzlampe befestigt. Der entstehende Rauch nach Zündung des Magnesiumpulvers wird im Rauchsack aufgefangen.
 

1883

Entwicklung eines preiswerteren und verbesserten Blitzpulvers

 

G.A. Kenyon, England

Versuche mit Magnesiumpulver und reinem Kaliumchlorat; helleres Licht, weniger Geruch als beim „Taylor-Pulver“, aber immer noch Rauchprobleme in geschlossenen Räumen; Mischung war geeignet für spätere Geräte mit Zündung durch Feuerstein

 


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