|
Jahr
|
Bezeichnung
|
Hersteller/Anwender
|
Beschreibung
|
|
1887
|
Entwicklung
von Blitzpulver aus "pyrotechnischen Compositionen" Blitzlichtpulver
setzt sich durch
|
Prof. Dr. Adolf
Miethe (1862-1927), Berlin und Johannes Gaedecke
(1835-1916) Patent Miethe
|
Einführung eines relativ ungefährlichen Blitzpulvers
(Mangandioxid statt Kaliumchlorat als Oxidationsmittel) und hoher Aktinität;
Erprobung nachts auf einer einsamen Uferstraße in Potsdam-Caputh bei Berlin;
Zeitungsmeldungen über ein „seltenes, donnerloses Wintergewitter“.
|
|
1890
|
„Revolver photogenique“in Buchform; Beispiel einer von
vielen Pustlicht-Konstruktionen
|
Dr. Ranque, Frankreich
|
Spiritusbrenner und Behälter, aus dem eine bestimmte Menge
Magnesiumpulver in ein Pusterohr rieselt; Druck auf Gummiball bläst Pulver in
die Spiritusflamme
|
|
|

|
|
1892
|
|
|
Handgriff mit zusammenklappbarer Abbrennfläche; Abzug läßt
Schlagstift auf Zündplättchen treffen und zündet Blitzlichtpulver
|
|
1893
|
Erfindung eines mit
Magnesium und Sauerstoff gefüllten Glaskolbens
|
M. Chauffour,
Elektroingenieur, Frankreich
|
Magnesiumdraht mit Elektroden und Sauerstoff werden in
einer ausgepumpten Glasflasche (10 cm Länge) elektrisch gezündet. Wegen
Rauchentwicklung, Lichtverlust u. Explosionsgefahr praktisch nicht verwendbar
|
|
1898
|
Erste Versuche mit elektrisch gezündetem Blattaluminium
als Leuchtmittel
|
W.E. Debenham, Platinotyp Comp., England
|
Dünne Aluminiumfolie soll Magnesiumdraht ersetzen
|
|
1899
|
Erstmalige Herstellung von „Blitzpatronen“
|
Eastman Kodak
Company, USA
|
Blitzpatronen aus gepresstem Blitzpulver analog
Feuerwerkskörper, manuelle Zündung mit einer Lunte, kompakt, billig, mehrere
Größen
|
|
1900
|
Entwicklung eines Kapselblitzes mit komprimiertem
Blitzpulver
|
Erwin Quedenfeldt, Düsseldorf Patent
|
Haushalts-Lampensockel mit Schraubgewinde, gepresstes
Blitzpulver, Schmelzsicherung, elektrische Zündung
|
|
|
|
 Blitzlampe
für Blitzpulver um 1900
|
 Spazierstock-Blitzlampe
um 1903
|
|